DGK e.V. -Rotavirus-Erkrankungen können lebensbedrohlich sein, wegen Wasser- und Salzverlust
Gesundheitsinformationen zu:
Rotaviren, Darm, Durchfall, Ausstrocknen, Wasserverlust, Salzverlust, Lebensgefahr, Fieber, Erbrechen
skip_nav

Suche

 

Hauptnavigation


Auszeichnungen / Qualitätssiegel





bookmark in your browserbookmark at mister wongpublish in twitterbookmark at del.icio.usbookmark at digg.combookmark at furl.netbookmark at linksilo.debookmark at reddit.combookmark at spurl.netbookmark at technorati.combookmark at google.combookmark at yahoo.combookmark at facebook.combookmark at stumbleupon.combookmark at propeller.combookmark at newsvine.combookmark at jumptags.com


Service-Content

Anzeige

Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

Weitere Links finden Sie hier

 

 


Textanfang / Content

Krankheitsbild

Rotaviren vermehren sich in den Zotten (Ausstülpungen) des Dünndarms. Ein bestimmtes Viruseiweiß wirkt giftig auf die Darmzellen, die absterben. Der Darm reagiert mit einer raschen, aber überschießenden Neubildung der Schleimhaut, und die neuen Zellen setzen viel Wasser frei. Dadurch kann der Darm jedoch seine Funktion nicht ausreichend erfüllen, und in der Folge treten schwere, wässrige  Durchfälle auf, oft bis zu 20 Episoden pro Tag. Diese sind häufig verbunden mit starken Bauchschmerzen, hinzu kommen Erbrechen und Fieber.

Zwei bis sechs Tage hält die akute Phase an. Gefährlich sind Rotavirus-Erkrankungen in erster Linie deshalb, weil der Wasser- und Salzverlust enorm ist. Oft gelingt es nicht, dem kranken Kind genügende Mengen einer speziellen Elektrolylösungen per Löffel oder Fläschchen einzuflößen (orale Rehydratation). Dann droht Lebensgefahr, und eine Einweisung in die Kinderklinik ist unumgänglich. Verläufe mit tödlichem Ausgang sind hierzulande relativ selten, nach Schätzungen stirbt jeden Tag ein Kind in der Europäischen Union an Rotavirus-Erkrankungen. Dem Robert Koch-Institut in Berlin wurden 2004 und 2005 insgesamt zehn Todesfälle gemeldet.

Eine Rotavirus-Erkrankung verläuft bei Säuglingen und Kleinkindern durchschnittlich schwerer als Durchfallerkrankungen durch andere Erreger. Die Symptome halten meist zwei bis sechs Tage an. Besonders in den ersten beiden Lebensjahren sieht man häufig schwere Verläufe mit hohem Wasserverlust und Fieberkrämpfen, ein Klinikaufenthalt ist für die Kleinen dann unabwendbar: Der Kreislauf muss stabilisiert werden und Wasser- und Elektrolythaushalt ausgeglichen. Es bleibt also allein die symptomatische Therapie, zum Beispiel mit Infusionen, um Schädigungen abzuwenden, mit den Viren muss der Körper alleine fertig werden.


 

Fusszeile / Impressum