DGK e.V. -Pneumokokken: Krankheitsbild, Lungenentzündung, Hirnhautentzündung, Mittelohrentzündun, Nasennebenhöhlenentzündung
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Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

 

 


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Pneumokokken
Krankheitsbild

Bei Säuglingen sind Pneumokokken besonders gefährlichPneumokokken (Streptococcus pneumoniae) sind Bakterien, die schwere Infektionen verursachen.

Bei Säuglingen, Kleinkindern, älteren Menschen und Personen mit chronischen Grundleiden können sie besonders gefährlich werden. Weltweit sterben jährlich etwa 1,5 Millionen Menschen an einer durch Pneumokokken verursachten Infektion, darunter mehr als eine Million Kinder unter fünf Jahren mit einer Lungenentzündung.

In Deutschland verursachen Pneumokokken mehr als 5.000 Todesfälle pro Jahr, und zwar vorwiegend bei älteren Personen, bei Patienten mit bestehenden Vorerkrankungen und Kindern unter zwei Jahren.

Die Erkrankung verläuft je nach Lebensalter und je nach Organbefall mit unterschiedlichen Krankheitszeichen. Es kann zu Lungenentzündung, Mittelohr- und Nasennebenhöhlenentzündung, aber auch zu Sepsis und Hirnhautentzündung kommen.

Besonders gefährdet von Komplikationen sind Säuglinge, Kleinkinder und Jugendliche sowie Patienten mit Immundefekten oder mit organischer oder funktioneller Asplenie (Gefahr eines besonders schweren Krankheistverlaufs bei fehlender Milz/Asplenie).

 

Menschen über 50 Jahren erkranken meist an Lungenentzündung (Pneumonie). Diese ist auch deshalb besonders gefährlich, weil sie leicht übersehen wird. Typische Krankheitssymptome, wie plötzliches hohes Fieber, Schüttelfrost, Husten, eitriger Auswurf, sind im Alter seltener. Typischerweise beginnt die Lungenentzündung nach vorausgegangenem Infekt der oberen Atmewege.

Säuglinge zeigen neben Husten oftmals untypische Symptome wie Trinkschwäche oder Schnupfen. Kleinkinder leiden unter Husten, schnellem Puls, sind blass und haben Fieber.


Der Hirnhautentzündung (Meningitis) geht meist eine Infektion der oberen Atemwege voraus. Im Säuglingsalter haben Kinder hohes Fieber, erbrechen, sind apathisch oder unruhig, verweigern die Nahrung oder erleiden Krampfanfälle. Sind die Kinder älter als ein Jahr, tritt die typische Nackensteifheit auf, darüber hinaus Kopfschmerzen und Bewusstseinsstörungen. Auch wenn das Kind die Infektion überlebt, kann es Hirnschäden zurückbehalten, taub sein oder schlechter sehen.
Bei Kindern unter fünf Jahren sind Pneumokokken die zweithäufigste Ursache für akute bakterielle Hirnhautentzündungen.

Eine Mittelohrentzündung (Otitis media) verursacht bei den betroffenen Kindern starke Ohrenschmerzen und Fieber. Manche Kinder leiden unter häufig wiederkehrenden Mittelohrentzündungen. In Deutschland erkranken nach Schätzungen jährlich 300.000 bis 600.000 Kinder unter fünf Jahren an akuter Mittelohrentzündung.

Bei der Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) treten Fieber und Kopfschmerzen auf, die Nebenhöhlen sind vereitert. Säuglinge erkranken nur selten an einer Entzündung der Kieferhöhlen, weil diese noch nicht vollständig ausgebildet sind. Das sogenannte Siebbeinzellensystem kann aber bei ihnen auch betroffen sein.

 

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