DGK e.V. -Krankheitsbild und Impfempfehlung
Gesundheitsinformationen zu:
Pneumokokken, Nasennebenhöhlenentzündung, Mittelohrentzündung, Hirnhautentzündung, Lungenentzündung
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Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

Weitere Links finden Sie hier

 

 


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Pneumokokken-Infektion

Gefahr für jung und alt

Sie sind weit verbreitet und oft unterschätzt. Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae) verursachen Hirnhaut-, Lungen- und Mittelohrentzündung sowie Blutvergiftung.

Schlafendes BabyBei Säuglingen und Kleinkindern sind vor allem  Hirnhautentzündungen (Meningitis) gefürchtet, bei älteren Menschen schwere Lungenentzündungen (Pneumonien).

Behandelt wird eine Pneumokokken-Infektion mit Antibiotika. Aber diese Waffe wird zunehmend wirkungsloser, da immer mehr Stämme der Erreger auch in Deutschland resistent werden, also auf die Behandlung nicht mehr ansprechen. Außerdem verläuft die Krankheit oft hochakut, so dass eine Behandlung nicht immer ausreichend greifen kann.

Bereits seit vielen Jahren kann man jedoch gegen Pneumokokken impfen, mit so genannten Konjugat-Impfstoffen und mit Polysaccharid-Impfstoffen. Die STIKO empfiehlt die Impfung für alle Menschen ab 60 Jahre und chronisch kranke Menschen und seit Juli 2006 auch als Standardimpfung für alle Kinder ab dem 2. Lebensmonat (Konjugat-Impfstoff). Insgesamt sind vier Impfungen notwendig, wenn mit 2 Monaten mit der Impfung begonnen wird. Die Pneumokokken-Impfung kann parallel mit den anderen Kinderimpfungen, zum Beispiel 5- oder 6-fach-Impfstoff, gegeben werden.

 

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