DGK e.V. -Hepatitis C ist eine infektiöse Leberkrankheit, die vor allem durch Blutkontakt übertragen wird.
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Hepatitis C, Leberkrankheit, Leberzirrhose, Leberkrebs, Interferon-2, Virus, Leberzirrhose, Behandlung, Impfung,
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Hepatitis C

Hepatitis C ist eine infektiöse Leberkrankheit, die vor allem durch Blutkontakt übertragen wird. Das geschieht zum Beispiel beim Verwenden verunreinigter Injektionsnadeln. Bei Süchtigen, die Drogen spritzen, tritt Hepatitis C daher überdurchschnittlich häufig auf: Bis zu 90 Prozent sind hier mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert.
Das Virus ist im Blut der Patienten direkt nachweisbar. Die Übertragung über andere Körperflüssigkeiten, Speichel, Sperma oder Muttermilch, wie bei der Hepatitis B ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, lässt sich jedoch nicht ausschließen.

Die Inkubationszeit bzw.die Zeit bis zum Auftreten von Antikörpern im Serum des Patienten kann 2 bis 24 Wochen betragen, liegt aber in der Regel bei 6 bis 9 Wochen.
Hepatitis C kann - wie die Hepatitis B - chronisch werden. Allerdings ist ein chronischer Verlauf bei Hepatitis C noch häufiger. Leberzirrhose und Leberkrebs können folgen. Nur etwa 25 Prozent der akuten Hepatitis-C-Infektionen führen überhaupt zu Krankheitszeichen, die meist milder Art sind, doch auch Infektionen ganz ohne Symptome können einen chronischen Verlauf nehmen. Weltweit sind etwa 300 Millionen Menschen infiziert.

Eine spezifische Behandlung gegen Hepatitis C ist nicht verfügbar. Therapien mit PEG-Interferon - α, auch in Kombination mit antiviralen Medikamenten (Ribavirin) führen bei frühzeitigem Behandlungsbeginn zu guten Erfolgen und können die Chronifizierung in den meisten Fällen verhindern.

An einer Impfung gegen Hepatitis C wird schon seit vielen Jahren gearbeitet; leider ist bis jetzt aber noch kein Impfstoff verfügbar.

Ausführliche Informationen für Betroffene und Angehörige enthält ein Merkblatt des Robert Koch-Instituts:
Opens external link in new windowwww.rki.de/HepatitisC/Informationen_Betroffene.html

 

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