DGK e.V. -Gelbfieber
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Deutsches Grünes Kreuz, DGK, Gesundheit, Medizin, Impfen,Impfung, Gelbfieber, Krankheitsbild, Schutz, Insekten, Gelbfieberimpfstellen
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Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Gelbfieber

Das Krankheitsbild

Gelbfieber ist eine in tropischen Regionen Afrikas und Südamerikas, im so genannten Gelbfiebergürtel, vorkommende Infektionskrankheit. Überträger sind mit dem Virus infizierte Mücken.

Die schwere Viruserkrankung geht mit Kopfschmerzen, hohem Fieber, Schüttelfrost, eventuell blutigem Urin und Erbrechen und schließlich Organversagen, Leber- und Nierenschäden, Delirium und Bewusstlosigkeit einher. Wenn die Leber in Mitleidenschaft gezogen ist, sterben an dieser schweren Erkrankung bis zu 50 Prozent der Betroffenen. Es gibt aber auch relativ häufig leichte und "untypische" Krankheitsverläufe.

Eine spezifische Behandlung des Gelbfiebers ist nicht verfügbar. Antibiotika sind nicht wirksam. Der effektivste Schutz vor Gelbfieber besteht in einer rechtzeitig durchgeführten Impfung. Ist diese nicht möglich, verringert ein intensiver Schutz vor Mückenstichen das Risiko, sich anzustecken.

International wird von vielen Ländern, in denen Gelbfieber vorkommt, bei der Einreise eine Impfbescheinigung verlangt. Außerdem verlangen viele Länder, die nicht im "Gelbfiebergürtel" liegen, in denen sich das eingeschleppte Virus aber ausbreiten könnte, ebenfalls eine Impfbescheinigung, wenn der Reisende sich vorher in einem Gelbfiebergebiet aufhielt.


Die Impfung

Die Impfung muss von einer durch Landesbehörden autorisierten Gelbfieberimpfstelle vorgenommen werden. Hierzu zählen Gesundheitsamt, Hygiene- oder Tropeninstitut einer Universität oder ein tropenmedizinisch erfahrener niedergelassener Arzt.

Der Impfstoff enthält lebende, abgeschwächte Gelbfieber-Viren, die in bebrüteten Hühnereiern vermehrt wurden. Der Impfstoff wird gespritzt. Die Impfung erfolgt einmalig. Die internationale Impfbescheinigung ist vom zehnten Tag nach der Impfung an gültig. Aktuelle Daten haben gezeigt, dass in den meisten Fällen 1 Dosis einen lebenslangen Schutz bietet, nur in Ausnahmefällen ist eine Auffrischimpfung nach 10 Jahren empfohlen. Die STIKO hat ihre Empfehlungen im August 2015 dahingehend angepasst. Die Internationalen Gesundheitsvorschriften der WHO, die 2014 veröffentlicht wurden, müssen in allen Ländern bis Juli 2016 auch im Hinblick auf die Impfempfehlung zu Gelbfieber umgesetzt werden. Bis dahin können in einzelnen Ländern aber dennoch Auffrischimpfungen gefordert werden, insofern sollten sich Reisende vorher informieren, ob dies für ihr Reiseland der Fall ist.

Die Gelbfieber-Impfung kann in der Regel gleichzeitig mit anderen Impfungen vorgenommen werden. Zu Abweichungen von dieser Regel kann der Impfarzt beraten.

Aktuelle Listen der Gelbfieberimpfstellen in den 16 Bundesländern sowie der Schweiz und Österreich finden sie hier.

Ausführliche Informationen zu Gelbfieber und eine ausführliche Impfberatung für verschiedene Reiseziele finden Sie unter www.ibera-online.de 

 

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