DGK e.V. -Was passiert bei einer Impfung?
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Impfschutz, Impfung, Impfungen, Impfpass, Nebenwirkungen,
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www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Impfschutz

Pathogene, also eine Erkrankung verursachende Keime wie Viren oder Bakterien werden vom Immunsystem bekämpft. Dafür bilden bestimmte Immunzellen (B-Lymphozyten) Abwehrstoffe, die sogenannten Antikörper, die Immunglobuline. Diese Abwehrstoffe richten sich stets gezielt gegen einen ganz bestimmten Erreger und nur gegen diesen. Aber es sind auch noch andere Abwehrzellen an der Immunreaktion beteiligt. Kommt nun der Organismus ein zweites Mal mit demselben Bakterium oder Virus in Kontakt, "erinnert" sich das Immunsystem daran und reagiert schneller und effektiver. Die Erreger werden abgefangen und unschädlich gemacht, man ist gegen sie immun. Die betreffende Erkrankung bricht überhaupt nicht aus oder aber verläuft weniger schwer.

Diese Immunität lässt sich bei einigen, besonders schweren Krankheiten auch durch eine Impfung erreichen. Allerdings geschieht dies nicht mit dem "echten" und damit gefährlichen Krankheitskeim. Stattdessen werden nur abgeschwächte Erreger (sogenannte Lebendimpfstoffe) oder abgetötete Erreger bzw. sogar nur Bestandteile von ihnen verabreicht (sogenannte Totimpfstoffe), die keine Erkrankung mehr verurschen können. Das Immunsystem reagiert auf die "Impfkeime" jedoch genauso wie auf den natürlichen, krank machenden Keim, es bildet Abwehrstoffe und "merkt" sich den Eindringling. Taucht danach der natürliche Erreger tatsächlich auf, wird er ebenfalls sofort unschädlich gemacht. Dieser Impfschutz hält Jahre, in einigen Fällen auch ein Leben lang an. Für den vollständigen Schutz reicht manchmal eine Impfung, oft aber werden mehrere Impfungen im Abstand von Wochen und Monaten benötigt. Außer in Notfällen erfolgt eine Impfung nur, wenn keine akute, fieberhafte Krankheit vorliegt. In solchen Fällen kann die Impfung aber nach Abklingen der Symptome nachgeholt werden.


Viele Menschen befürchten, Impfungen seien wegen möglicher Nebenwirkungen gefährlich. Impfstoffe gehören jedoch zu den sichersten Arzneimitteln, die wir haben. Mögliche Reaktionen nach der Impfung sind eine Temperaturerhöhung über zwei bis drei Tage oder eine leichte Schwellung, auch einmal mit Schmerzen verbunden, oder eine Rötung der Impfstelle. Manchmal treten auch Magen-Darm-Beschwerden oder Kopfschmerzen auf. Diese Reaktionen sind nicht besorgniserregend, sie zeigen aber, dass das Immunsystem reagiert und die Abwehr aufgebaut wird. Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) wie Nesselfieber oder andere Nebenwirkungen sind ausgesprochen selten. Hierüber klärt der Arzt auf. Er entscheidet auch, wann der beste Zeitpunkt für eine Impfung ist.


 

 

Internationaler Impfausweis

Jede Impfung muss im sogenannten "Impfpass" (Bestellungen für Ärzte hier) hierdokumentiert werden. Er sollte bei späteren Impfungen dem Arzt vorgelegt werden. Der Arzt darf sich nicht auf die mündliche Aussage des Patienten über vorangegangene Impfungen verlassen. Im Zweifelsfall muss er neu impfen, um der Erkrankung vorzubeugen; von zusätzlich verabreichten Impfstoffen geht laut Ständiger Impfkommission in der Regel kein erhöhtes Risiko aus. Insbesondere bei Verletzungen ist es ratsam, den Impfpass mitzubringen, damit der Arzt sieht, ob ein Tetanusschutz vorhanden ist.

 

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