DGK e.V. -Ungewollt kinderlos - dieses Schicksal teilen in Deutschland rund 1,5 Millionen Paare. Vielen ist es unangenehm, über ihr Problem zu sprechen, sie schämen sich.
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Kinderlos, keine Schwangerschaft, Unfruchtbarkeit, Methoden gegen Unfruchtbarkeit
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Ungewollt kinderlos?

Es gibt viele mögliche Gründe für Unfrucktbarkeit
 

Ungewollt kinderlos - dieses Schicksal teilen in Deutschland rund 1,5 Millionen Paare. Vielen ist es unangenehm, über ihr Problem zu sprechen, sie schämen sich. Doch immer mehr Paare setzen auf die Methoden der Fortpflanzungsmedizin, lassen sich von Spezialisten beraten und behandeln. Mit sichtbarem Erfolg: Etwa 30.000 Kinder sind in Deutschland bisher dank der künstlichen Befruchtungsmethoden geboren worden, weltweit sind es sogar über 300.000.

Für Unfruchtbarkeit kann es verschiedene Gründe geben. So werden bei den Frauen zum Beispiel Hormonstörungen, Probleme mit den Eileitern sowie Verwachsungen und Wucherungen im Bereich der Fortpflanzungsorgane diagnostiziert. Nur bei einem Drittel der Fälle liegt es jedoch tatsächlich an der Frau, wenn Kinder ausbleiben. Viele Männer wollen es zwar nicht wahrhaben, aber sie tragen zumindest einen gleich großen Teil zur Kinderlosigkeit bei. Ursachen sind bei ihnen vor allem Mängel sowohl bei der Quantität als auch bei der Qualität des Spermas oder der Verschluß der Samenwege, Entzündungen der Hoden oder der Prostata sowie Abwehrreaktionen auf das eigene Sperma. Bei weiteren 30 Prozent der betroffenen Paare haben beide Partner gleichzeitig ein Sterilitätsproblem. Mit den Methoden der künstlichen Befruchtung wie beispielsweise der Befruchtung im Reagenzglas (In-vitro- Fertilisation) oder dem Einspritzen von einzelnen Spermien in Eizellen (medizinisch Intra-cytopolasmatische Spermieninjektion) kann jedoch rund 60 Prozent der Betroffenen zum Wunschkind verholfen werden.


Erfolgreiche Methoden
 

Doch auch 27 Jahre nach der Geburt des ersten Retortenbabys, Louise Brown, die 2007 ihr erstes eigenes Kind erwartet, haben viele Menschen keine genauen Vorstellungen von den Möglichkeiten, den Methoden, aber auch den Grenzen der Fortpflanzungsmedizin. Nur allzu häufig stößt man noch auf die Fehleinschätzung, die Fortpflanzungsmedizin stünde in einem engen Zusammenhang mit der Gentechnik. Nicht selten führt dies dazu, dass Paare ihre Entscheidung für eine Behandlung so lange hinausschieben, bis der Zeitpunkt bereits überschritten ist.

 

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