DGK e.V. -Deutsches Grünes Kreuz, die DGK-Kampagne 'Lobby für das Kind' informiert:Tipp der Woche vom 23. Oktober 2006: Bedarfsdeckende Ernährung in der Schwangerschaft: Wie gelingt sie?
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www.ibera-online.de
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www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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'Lobby für das Kind' informiert:
Tipp der Woche vom 23. Oktober 2006

Bedarfsdeckende Ernährung in der Schwangerschaft:
Wie gelingt sie?

Vitamine: Mangelware. Mineralien: Reicht nicht.

Mit Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten sind Schwangere im Schnitt gut versorgt. Zwar stehen diese Hauptnährstoffe oft nicht in dem von Ernährungswissenschaftlern geforderten anteilsmäßigen Verhältnis zueinander, aber sie sind vorhanden. Der erhöhte Energiebedarf kann daraus gedeckt werden. Auch für den Austausch zwischen Mutter und Kind und die Entwicklung des kindlichen Organismus sind sie in ausreichender Menge vorhanden. Theoretisch.

Anders ist die Lage bei der Versorgung mit Mikronährstoffen. Viele Stoffwechselprozesse benötigen bestimmte Vitamine als „Coenzyme“, oder Metallionen (Spurenelemente), um überhaupt ablaufen zu können. Stimmt die Versorgungslage mit diesen Mikronährstoffen nicht, können auch die Bestandteile der Hauptnährstoffe nicht dorthin münden, wo sie benötigt werden: In die gesunde und normale Entwicklung des Babys im Bauch. Stattdessen drohen Gesundheitsrisiken für Mutter und Kind.

Die ungenügende Versorgungslage in der Schwangerschaft betrifft häufig diese Nährstoffe:

Unterversorgung

Quellen



VITAMINE

Folsäure

75 % !

Rohkost, Salate, Obst, Getreidekeimlinge, Vollkornprodukte

Vitamin B1

10 %

Mageres Schweinefleisch, Haferflocken, Kartoffeln

Vitamin B6

17 %

Huhn, Schwein, Fisch, Gemüse, Vollkornprodukte

Vitamin B12

untersch.

Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Käse



MINERALIEN

Jod

60

Seefisch, jodiertes Salz

Eisen

25

Fleisch. Eisen aus veg. Quellen wird schlechter resorbiert

Magnesium

untersch.

Saaten, Nüsse, Hülsenfr., Fleisch, Gemüse, Obst- Bananen

Kalzium

30

Milch, Milchprodukte, Gemüse, Vollkornbrot

Zink

untersch.

Getreidekeime, Fleisch, Eier, Käse


Selbst bei ausgewogener Ernährung mit Schwerpunkt auf hochwertiger Kost aus pflanzlichen Quellen – Obst, Gemüse, Vollkornbackwaren, Stichwort „five-a-day“, Fisch und mageres Fleisch – ist die Zufuhr oft zu knapp. Das gilt insbesondere für Schwangere mit ihrem erhöhtem Bedarf nicht an Quantität, sondern an Qualität der Nahrung.

Für Frauen mit Kinderwunsch, die bezüglich ihrer Versorgungslage unsicher sind, sind spezielle Nahrungsergänzungen im Handel, die so zusammengesetzt sind, dass der Mehrbedarf sicher gedeckt ist, ohne schaden zu können. Als Anregung für das Immunsystem und Hilfe gegen Schwangerschaftsverstopfung können probiotische Bifiduskulturen und präbiotische Oligofructose enthalten sein.

Ein gezieltes Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen ist – ggf. nach Absprache mit dem Arzt – schon einige Wochen vor der Empfängnis empfehlenswert: Von bestimmten Vitaminen benötigt der Körper bereits in den ersten Embryonalwochen größere Mengen (z. B. Folsäure). Dann ist es ein gutes Gefühl, die „Speicher“ gefüllt zu wissen.

 

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