DGK e.V. -Humane Papillomviren (HPV) sind für die Entstehung zahlreicher, in den meisten Fällen gutartiger, Tumoren der Haut und der Schleimhaut verantwortlich. Es sind mittlerweile mehr als 150 Typen des HP-Virus bekannt.
Gesundheitsinformationen zu:
Humane Papillomviren, Impfung, HPV, HPV-Impfung. HPV-Impfstoffe, Gebärmutterhalskrebs, Hochrisiko-Typen, HPV-Infektion
skip_nav

Suche

 

Hauptnavigation


Auszeichnungen / Qualitätssiegel




 

 





bookmark in your browserbookmark at mister wongpublish in twitterbookmark at del.icio.usbookmark at digg.combookmark at furl.netbookmark at linksilo.debookmark at reddit.combookmark at spurl.netbookmark at technorati.combookmark at google.combookmark at yahoo.combookmark at facebook.combookmark at stumbleupon.combookmark at propeller.combookmark at newsvine.combookmark at jumptags.com


Service-Content


Textanfang / Content

Sie sind hier: Forum Frauengesundheit / Gebärmutterhalskrebs / HPV-Impfung / HPV-Impfstoffe
HPV-Impfstoffe

Humane Papillomviren (HPV) sind für die Entstehung zahlreicher, in den meisten Fällen gutartiger, Tumoren der Haut und der Schleimhaut verantwortlich. Es sind mittlerweile mehr als 150 Typen des HP-Virus bekannt. Rund 30 davon befallen ausschließlich Haut und Schleimhaut im Genital- und Analbereich. Diese HP-Typen werden in zwei Gruppen eingeteilt: Niedrig-Risiko- und Hoch-Risiko-Typen.
Zu den Hoch-Risiko-Viren zählen vor allem die HPV-Typen 16, 18, 31 und 33 sowie ferner ein Dutzend weitere.
Drei Viertel aller Frauen stecken sich im Laufe ihres Lebens mit Humanen Papillomviren an. Die Infektion verläuft meist, ohne Beschwerden hervorzurufen und klingt in 90 Prozent der Fälle spontan ab. Bei Frauen mit einer chronischen HPV-Infektion werden häufig Krebsvorstufen festgestellt, die sich aber nicht zwangsläufig zu einem invasiven Krebs entwickeln müssen. Letztlich bekommen nur rund 2 Prozent aller Frauen mit HPV Gebärmutterhalskrebs.
Die HPV-Typen 16 und 18 rufen mehr als 70 % aller Gebärmutterhalskrebstumoren hervor. Gegen genau diese Viren gibt es derzeit zwei Impfstoffe. In Studien verhinderten diese Impfstoffe erfolgreich anhaltende Infektionen mit HPV 16 und HPV 18 sowie durch diese HPV-Typen verursachte Krebsvorstufen. Einer der Impfstoffe schützt auch gegen HPV der Typen 6 und 11 (Verursacher von Genitalwarzen), für beide Impfstoffe liegen Hinweise vor, dass sie zusätzlich gegen HPV 31 und 45 schützen, zwei Hoch-Risiko-Typen, die ebenfalls Krebs verursachen können.

Für einen optimalen Impfschutz sind drei intramuskuläre Injektionen des Impfstoffs erforderlich, bei Mädchen von 9 bis 13 (bzw. 14 Jahren, je nach Impfstoff) reichen bereits 2 Impfungen im Abstand von 6 Monaten aus. Über die Schutzdauer der Impfung gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Die Nachbeobachtungsdauer bei den in den Studien geimpften Mädchen und Frauen beträgt bisher aber bereits fast 10 Jahre. Über diesen Zeitraum hielt der Impfschutz vollständig an.

 

Fusszeile / Impressum