DGK e.V. -Eine wichtige Bedeutung für die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs hat die Abstrichuntersuchung, der so genannte Pap-Test. Der Test wird in Deutschland im Rahmen des gesetzlichen Früherkennungsprogramms allen Frauen ab 20 Jahren jährlich kostenlos ange
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Gebärmutterhalskrebs, Pap-Test, Früherkennung, Abstrichuntersuchung, Früherkennungsprogramm
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Pap-Test

Eine wichtige Bedeutung für die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs hat die Abstrichuntersuchung, der so genannte Pap-Test. Der Test wird in Deutschland im Rahmen des gesetzlichen Früherkennungsprogramms allen Frauen ab 20 Jahren jährlich kostenlos angeboten. Benannt ist der Test nach dem Anatomen George Papanicolaou, der die Methode bereits 1928 in den USA entwickelte. Seit den 1940er Jahren wird sie in der Praxis angewandt.

Bei dieser Methode wird während der gynäkologischen Untersuchung mit einem Wattetupfer oder einem Spatel ein Zellabstrich vom Gebärmutterhals entnommen. Die Zellen werden auf einen Objektträger (Glasplättchen) aufgebracht, haltbar gemacht und zur Untersuchung in ein Labor gesandt. Die mikroskopische Begutachtung erfolgt durch einen Zytologen, ein Arzt, der auf Zelluntersuchungen spezialisiert ist. Mit dem Pap-Test ist es möglich, Zellveränderungen zu erkennen, die auf eine Entzündung oder Entartung hinweisen.

Seit der Entwicklung des Pap-Tests vor etwa 50 Jahren hat sich die Technik dieser Methode nicht wesentlich verändert. Unter optimalen Bedingungen bietet der Test eine hohe Sicherheit, Zellveränderungen zu erkennen.

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