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In Deutschland wird seit Jahren eine zunehmend kontroverse Debatte über die Zukunft der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge geführt. In vielen anderen Ländern ist die Dünnschichtzytologie mittlerweile die Methode der Wahl zur Entdeckung von Krebsvorstufen im Bereich des Gebärmutterhalses. Die Ergebnisse zahlreicher internationaler Studien haben gezeigt, dass mit der Dünnschichtzytologie und der computergestützten Auswertung der Abstriche mehr Krebsvorstufen am Gebärmutterhals gefunden werden. Deshalb hat der Deutsche Berufsverband der Frauenärzte unter Federführung der Landesverbände Rheinland-Pfalz und Saarland die Rhein-Saar-Studie initiiert, in der untersucht werden soll, ob neue zytologische Verfahren der bisher üblichen Abstrichdiagnostik mit dem Pap-Test überlegen sind. Mit dieser seit Mitte August 2007 laufenden Studie sollen Daten erhoben werden, die auch in Deutschland eine adäquate Bewertung des neuen Verfahrens erlauben soll. Bisher lehnt der gemeinsame Bundesausschuss für gesetzlich Versicherte eine Kostenübernahme für die Dünnschichtzytologie ab.
Im Rahmen der Rhein-Saar-Studie werden 35 bis 40 Frauenärzte in einem Zeitrahmen von 12 Monaten insgesamt 20.000 Frauen untersuchen.
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