DGK e.V. -Die Dünnschichtzytologie ist eine technische Weiterentwicklung des konventionellen Pap-Tests. Dabei wird der Zellabstrich nicht wie beim herkömmlichen Pap-Test auf ein Glasplättchen ausgestrichen, sondern direkt in ein kleines Gefäß ausgeschüttelt.
Gesundheitsinformationen zu:
Dünnschichtzytologie, flüssigkeitsbasierte Zytologie, zytologische Diagnostik, Cytyc, Cytyc Germany GmbH, Zellabstrich, Glasplättchen, Pap-Test, Rhein-Saar-Studie, Berufsverband der Frauenärzte, Früherkennungsprogramm
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Dünnschichtzytologie

Die Dünnschichtzytologie ist eine technische Weiterentwicklung des konventionellen Pap-Tests. Dabei wird der Zellabstrich nicht wie beim herkömmlichen Pap-Test auf ein Glasplättchen ausgestrichen, sondern direkt in ein kleines Gefäß ausgeschüttelt. Dadurch können alle entnommenen Zellen beurteilt werden. Beim Pap-Test dagegen wird ein Großteil der entnommenen Zellen verworfen. Anschließend wird das konservierte Zellmaterial in einem Speziallabor weiter aufbereitet.

Von Verunreinigungen wie Blut, Schleim und Entzündungszellen befreit werden die Zellen dann in einer dünnen Schicht auf einem Objektträger gleichmäßig verteilt. Man spricht deshalb auch von flüssigkeitsbasierter Zytologie. Bei diesem Verfahren ergibt sich für den Untersucher ein gut zu beurteilendes Abstrichpräparat, das computerassistiert ausgewertet werden kann. Dadurch kann der Anteil nicht oder schlecht zu beurteilender Präparate sowie unklarer oder falscher Befunde gesenkt werden.

Die Ergebnisse zahlreicher internationaler Studien haben gezeigt, dass man mit auf diese Weise aufbereiteten Abstrichen mehr Krebsvorstufen am Gebärmutterhals finden kann. In den USA ist die Dünnschichtzytologie inzwischen Standard in der zytologischen Diagnostik. Dort haben die Arzneimittelbehörde FDA und die Kostenträger die Bedeutung der Dünnschichtzytologie und der Computerassistenz anerkannt. Mehr als 70 Prozent aller Abstriche werden dort mittlerweile mit Hilfe der Dünnschichtzytologie gemacht. Aktuelle Daten der American Cancer Society zeigen, dass in den vergangenen zehn Jahren seit der Einführung der Dünnschichtzytologie die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs um fast 30 Prozent gesunken ist. Auch in England, Schottland, Irland und der Schweiz ist die Dünnschichtzytologie mittlerweile Goldstandard in der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs.

In Deutschland hat der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) eine groß angelegte Studie initiiert, an der sich fast 40 Frauenärztinnen und Frauenärzte aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland beteiligen. Im Rahmen dieser Untersuchung, der so genannten Rhein-Saar Studie, werden 20.000 Patientinnen mit dem neuen zytologischen Verfahren betreut. In der Studie wird untersucht, ob die Dünnschichtzytologie auch in Deutschland der bisher üblichen Abstrich-Diagnostik (Pap-Test) überlegen ist. In Deutschland ist die Dünnschichtzytologie bisher noch nicht Bestandteil des gesetzlichen Früherkennungsprogramms und muss von den Frauen selbst bezahlt werden.

Lesen Sie dazu auch:
Aktuelle Studie zur Dünnschichtzytologie
Computergestützte Testverfahren

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Zellen im herkömmlichen Krebsabstrich können sich überlappen oder durch Blut und Schleim überlagert sein. Somit wird die Begutachtung erschwert. Foto: Forum Frauengesundheit / DGK



Der Krebsabstrich mit Hilfe der Dünnschichtzytologie ist rein und klar. Die Zellen sind optimal erhalten und erleichtern somit dem zytologischen Begutachter die Diagnosestellung. Foto: Forum Frauengesundheit / DGK
 

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