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Sie sind hier: Forum Frauengesundheit / Gebärmutterhalskrebs
Gebärmutterhalskrebs

In der Frauengesundheitsvorsorge wurden in den vergangenen Jahren bereits große Fortschritte erzielt. Ein Beispiel ist die Einführung der regelmäßigen Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammographie-Screening), der weltweit häufigsten Krebsart bei Frauen. Die Krebserkrankung des Gebärmutterhalses (Zervixkarzinom) ist dagegen vielen Frauen weniger bewusst. Bei Frauen unter 45 Jahren ist Gebärmutterhalskrebs (nach Brustkrebs) die zweithäufigste Krebsart bei Frauen weltweit.

Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr 5.000 bis 6.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, fast 2.000 sterben an den Folgen. Bei den jährlichen Neuerkrankungen rangiert Gebärmutterhalskrebs in Deutschland auf Rang vier der Krebserkrankungen, die speziell Frauen betreffen. Bei den Todesfällen nimmt Gebärmutterhalskrebs sogar Rang drei ein.   

Das seit 1971 in Deutschland etablierte gesetzliche Früherkennungsprogramm zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs wird nur von etwa jeder zweiten Frau in Anspruch genommen. Dabei gehört Gebärmutterhalskrebs zu den ganz wenigen Krebsarten, die man schon im Vor- und Frühstadium feststellen, behandeln und heilen kann. Eine höhere Teilnahme der Frauen an der kostenlosen Früherkennungsuntersuchung (Pap-Test) im Rahmen des Früherkennungsprogramms könnte die Zahl der Neuerkrankungen und Todesfälle als Folge von Gebärmutterhalskrebs noch weiter deutlich senken. Neuere Testverfahren bieten den Frauen zusätzliche Sicherheit.

Auslöser von Gebärmutterhalskrebs sind bestimmte Typen Humaner Papillomviren (HPV). Die HPV-Hochrisiko-Typen 16 und 18 verursachen etwa 70 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs. Seit Oktober 2006 ist eine vorbeugende Impfung möglich, die vor einer Infektion mit den HPV-Hochrisiko-Typen 16 und 18 schützt. Dennoch besteht auch für geimpfte Frauen weiter ein Erkrankungsrisiko, weil zu etwa 25 Prozent Gebärmutterhalskrebs von anderen HPV-Typen verursacht wird. Die vorbeugende Impfung ergänzt die regelmäßige Teilnahme am Krebsfrüherkennungsprogramm sowie die kontinuierliche Betreuung durch den Frauenarzt - ein Leben lang. Die Impfung ist am sinnvollsten vor Beginn der sexuell aktiven Phase und ein wichtiges Thema neben der Empfängnisverhütung bei jungen Frauen.

Die Vorbeugung und Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs ist neben der Brustkrebsfrüherkennung daher ein wesentlicher Bestandteil der ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge für Frauen.

Eine optimale Vorbeugung vor Gebärmutterhalskrebs beinhaltet

-    die Vorbeugung durch Impfung, empfohlen für Mädchen von 9 – 17 Jahren,
-    die kontinuierliche frauenärztliche Betreuung und
-    die regelmäßige Teilnahme am Früherkennungsprogramm


 

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