DGK e.V. -Pressedienst Deutsche Gesundheits-Korrespondenz (dgk), Jahrgang 44, Ausgabe 12 - 2003 - Themen: Alzheimer, Brandgefahr, Allergiker, Sonnenschutz für Skifahrer, Mittelohrentzündung, Glaukom, Zuckerkontrolle, Typ-2-Diabetiker, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
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Deutsches Grünes Kreuz, Alzheimer, Brandgefahr, Allergiker, Sonnenschutz für Skifahrer, Mittelohrentzündung, Glaukom, Zuckerkontrolle, Typ-2-Diabetiker, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 44, 12 - 2003

Jeder Dritte hat Angst vor Alzheimer
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(dgk) Durch die rapide wachsende Zahl von Alzheimer-Kranken in Deutschland, derzeit sind es etwa 1,2 Millionen, rückt das Problem Altersdemenz immer stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. So haben laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid 38 Prozent der Deutschen Angst davor, selbst einmal an der Alzheimer-Demenz zu erkranken.

Erstaunlich: Obwohl es sich bei Alzheimer um eine typische Alterserkrankung handelt, fühlten sich Befragte unter 40 Jahren davon mehr bedroht (40 Prozent) als jene, die schon das 60. Lebensjahr überschritten hatten (34 Prozent). Grundsätzlich glaubte aber die Mehrzahl der Befragten (85 Prozent), über das Krankheitsbild gut informiert zu sein. So wussten die meisten, dass es sich um eine Erkrankung handelt, bei der Nervenzellen verloren gehen und infolgedessen das geistige Leistungsvermögen, insbesondere das Gedächtnis und die Orientierungsfähigkeit schwindet. Dass jedoch auch auffällige Verhaltensweisen wie gesteigerte Aggressivität, Feindseligkeit und Unruhe oder ein verschobener Schlaf-Wach- Rhythmus typische Kennzeichen einer Alzheimer-Demenz sind, ist dagegen viel weniger Menschen bekannt.

Wie hoch aber ist das tatsächliche Alzheimer-Risiko? Wenn in der Familie keine genetische Veranlagung dafür vorliegt, ist ein Krankheitsausbruch vor dem 60. Lebensjahr sehr unwahrscheinlich. Mit zunehmendem Alter steigt dann die Erkrankungshäufigkeit. Mit 65 klagen noch kaum drei Prozent über Gedächtnisschwund oder Verhaltensänderungen, bei den über 85-Jährigen trifft es dagegen schon fast jeden Dritten.

Für recht gut aufgeklärt hielten sich die Deutschen auch in Bezug auf die medizinischen Möglichkeiten, den Verlauf der Alzheimer-Demenz zu beeinflussen. 59 Prozent der befragten Frauen und 54 Prozent der Männer äußerten sich optimistisch und glaubten, dass man Alzheimer mit Medikamenten aufhalten könne.

Unzählige so genannte Anti-Aging-Pillen versprechen zwar den Käufern geradezu einen Jungbrunnen-Effekt. In Wahrheit gibt es jedoch nur wenige Arzneimittel, bei denen eine Wirksamkeit bei Alzheimer wissenschaftlich einwandfrei nachgewiesen wurde. So können Acetylcholinesterasehemmer das geistige Leistungsvermögen von Alzheimer-Patienten für eine gewisse Zeit stabilisieren. Der in Schneeglöckchen gefundene Wirkstoff Galantamin schafft das beispielsweise bis zu vier Jahre und verbessert so die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen deutlich. Für die Behandlung der demenzbedingten Verhaltensstörungen ist in Deutschland nur der Wirkstoff Risperidon zugelassen. In Studien hatte er bewiesen, dass Aggressivität und Unruhe damit abgebaut und der Schlafrhythmus normalisiert wird. Die Patienten waren besser ansprechbar und wirkten insgesamt ausgeglichener. Diese wirksamen Medikamente sind allerdings verschreibungspflichtig und werden von der Krankenkasse erstattet.

Jeder Dritte hat Angst vor Alzheimer

Wer sich vor Alzheimer fürchtet und der Erkrankung vorbeugen möchte, dem empfehlen Experten, sich geistig und körperlich das ganze Leben hindurch aktiv zu verhalten. Soziale Kontakte sollten auch im Alter gepflegt werden, Vereinsamung wirkt sich eher negativ aus. Zu den potentiellen Risikofaktoren für eine Alzheimer-Demenz zählen weiterhin Bluthochdruck und hohe Cholesterinwerte. Eine Garantie gebe es zwar nicht, aber durch eine konsequente Änderung des Lebensstils könne viel erreicht werden.

Weitere Informationen zum Thema Alzheimer gibt es auch unter:
www.altern-in-wuerde.de.

Foto: Initiative Altern in Würde



Es weihnachtet sehr....
Stress und zu viel Essen schlagen auf den Magen
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(dgk) Das Fest der Feste steht vor der Tür. Für viele bedeutet das vor allem eines: Stress. In der Vorweihnachtszeit gibt es den Run auf die Geschenke, Diskussionen mit der Schwiegermutter über das Weihnachtsmenü und mit den Kindern über unerfüllbare Wünsche, und in der Nachweihnachtszeit - wieder Stress, wenn die Geschenke alle umgetauscht werden.

Ältere Menschen leiden oft unter der so genannten Weihnachtsdepression. Vor allem einsame Menschen, die die Feiertage allein verbringen müssen, sind davon betroffen. Zu keiner Zeit im Jahr ist die Selbstmordrate so hoch, wie zu den Weihnachtstagen. Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO steigt die Rate der Selbstmordversuche an den Tagen nach Weihnachten in den Ländern, in denen an diesen Tagen nicht gearbeitet wird, um 40 Prozent.

Meinungsforscher haben festgestellt, dass fast die Hälfte aller Befragten glaubt, während der Feiertage zu viel und zu ungesund zu essen und zu trinken. Vor allem sind es die endlosen Mahlzeiten, die auf den Magen schlagen. Viele der traditionellen Festtagsgerichte sind äußerst schwer verdaulich. Den ausgiebigen Schlemmereien folgen die bekannten Beschwerden: Übelkeit, Sodbrennen und Magenschmerzen.
Der beliebte Gänsebraten beispielsweise liegt sieben Stunden lang im Magen, oft gefolgt von Völlegefühl oder Sodbrennen.

Unsere Tipps für ein gesundes Fest:

  • Nutzen Sie die Vorweihnachtszeit auch für besinnliche Stunden mit Kerzenlicht. Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Autogenes Training helfen durch den Weihnachtstrubel.
  • Weniger ist mehr: Gönnen Sie sich die Köstlichkeiten des Weihnachtsessens, aber reduzieren Sie die Portionen.
  • Als Zwischenmahlzeit bietet sich ein kleiner Vitaminstoß an: Orangen und Mandarinen schmecken und verbreiten zudem einen angenehmen Weihnachtsduft.
  • Richtig gekaut, ist halb verdaut. Essen Sie langsam und mit viel Zeit zwischen den Gängen. Das fördert das Sättigungsempfinden. Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe und vermeiden Sie Fast-Food vor dem Fernseher.
  • Ein Weihnachtsmenü kann man auch entkräften: Salate, Kartoffeln, Getreideprodukte und Gemüse füllen ebenso den Magen. Wenn Sie auf die Weihnachtsgans nicht verzichten wollen: Bereiten Sie sie schon einen Tag vor dem geplanten Festessen zu. Das Fett wird über Nacht kalt und kann einfach abgeschöpft werden. Und auch wenn die Haut noch so knusprig ist, bedenken Sie: Das meiste Fett befindet sich genau hier.


Ein Lichtlein brennt...
Brandgefahren in der Weihnachtszeit
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(dgk) Weihnachtszeit ist Kerzenzeit und schnell ist es passiert: Aus dem gemütlichen kleinen Licht wird schnell ein loderndes Flammenmeer. Handelsübliche Kerzen entwickeln direkt über der Flamme eine Temperatur von bis zu 750 Grad Celsius. Sogar 10 Zentimeter über der Flamme ist noch eine Hitze von 350 Grad Celsius möglich. Kerzen dürfen deshalb nicht in der Nähe von brennbaren Materialien wie Gardinen, trockenen Ästen und Papier aufgestellt werden, nicht in Zugluft stehen und niemals unbeaufsichtigt bleiben.
Aber auch defekte, veraltete oder mit zu starken Glühbirnen ausgestattete Lichterketten können hohe Temperaturen entwickeln und das Tannengrün in Brand setzen. Ein Eimer Wasser oder ein Feuerlöscher in der Nähe des Adventskranzes oder Weihnachtsbaumes ist immer gut.

Wenn das weihnachtliche Grün trotz Vorsichtsmaßnahmen in Brand gerät und nicht mehr selbst zu löschen ist, sollten Sie die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 alarmieren und die Wohnung unverzüglich verlassen. Zuvor ist es sinnvoll, alle Fenster und Türen sowie auch die Wohnungstür zu verschließen. Sonst wird das Feuer zusätzlich durch Durchzug angefacht. Wohnen in dem Haus noch weitere Parteien, sollten diese sofort informiert werden. Warten Sie auf der Straße auf die Feuerwehr. Dort können Sie die Löschmannschaft dann genau über die Lage in der brennenden Wohnung informieren.

Die Brandschutz-Karte mit empfehlenswerten Schutzvorkehrungen

Tipps zum vorbeugenden Brandschutz in Privathaushalten und Verhaltensempfehlungen für den Brandfall: Die Brandschutz-Karte mit empfehlenswerten Schutzvorkehrungen kann kostenfrei gegen Einsendung eines rückadressierten und mit 1,44 € frankierten DIN-A5-Umschlags angefordert werden bei:

Deutsches Grünes Kreuz e.V.
Forum Unfallprävention
Stichwort Brandschutzkarte
Schuhmarkt 4
35037 Marburg


Weihnachtliches Gebäck - würzig lecker und gesund
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Weihnachtliches Geb?ck - w?rzig lecker und gesund

(dgk) Gewürze in weihnachtlichem Gebäck und Getränken sorgen nicht nur für den besonderen Geschmack. Sie regen nebenbei die Verdauung an und bringen Herz und Kreislauf in Schwung.

Wohlgerüche von Zimt, Anis, Kardamom, Ingwer und Nelken verleihen dem Weihnachtsfest die richtige Würze.

Doch steckt in den würzigen Zutaten weit mehr als nur festlicher Duft. Schon antike Völker setzten Blüten und Knospen, Wurzeln und Rinden nicht nur als kulinarische Bereicherung, sondern gezielt ein, um Kranke zu heilen. Noch heute erden in der chinesischen Medizin Kräuter und Gewürze verwendet.
Foto: MEV


Ingwer
, das wichtigste Heilmittel der chinesischen Medizin, hilft bei der Fettverdauung. Es erwärmt und entspannt den Körper von innen und gilt als Geheimwaffe gegen Übelkeit. Durch die Scharfstoffe Gingerle und Shoagole werden Speichelfluss und Verdauungssäfte angeregt.
Nelken
haben eine beruhigende Wirkung auf die Verdauung und wirken desinfizierend. So hilft beispielsweise bei Zahnschmerzen ein in Nelkenöl getauchtes Wattestäbchen mit dem das Zahnfleisch massiert wird.
Anregend und erwärmend wirkt Zimt. Durch das ätherische Öl Euganol wirkt er aphrodisierend und regt die Durchblutung an. Er soll sogar gegen Magengeschwüre helfen. Zimt stoppt Bakterien und Hefepilze schon im Mund, fördert die Fettverdauung und regt den Appetit an.
Koriander
ist ein guter Helfer bei Völlegefühl und Durchfall. Das Gewürz enthält Korianderöl, das als echter Muntermacher und Geheimtipp gegen Migräne gilt.
Kardamom
gehört mit Safran und Vanille zu den teuersten Gewürzen der Welt. Es unterstützt die Verdauung, entkrampft und wirkt leicht antibiotisch. Es vertreibt Mundgeruch und ist ein gutes Mittel gegen Völlegefühl. Ein wenig Kardamompulver macht Kaffee magenverträglicher.
Anis
ist ein gutes Mittel gegen Husten. Er hilft bei Blähungen und Rheuma, entkrampft Magen und Darmwände und unterstützt damit die Verdauung. Eine Messerspitze Anis in warmer Milch mit Honig hilft beim Einschlafen. Chinesen würzen auch Rotwein damit. Er soll eine schöne Haut machen und Falten vorbeugen.

Die Gewürze in Stollen, Lebkuchen, Punsch und Glühwein sind also nicht nur lecker, sondern auch gesund. Ihre positive Wirkung auf Verdauung, Kreislauf und Stimmung spricht jedoch dafür, dass sie neben Salz, Pfeffer und Basilikum einen ganzjährigen Platz in deutschen Küchen verdient hätten.

Gewürz Tipps:

  • Lichtgeschützt, trocken und kühl in gut verschließbaren Dosen lagern
  • Nicht länger als drei Jahre aufbewahren
  • Körnergewürze möglichst ganz lassen und erst kurz vor dem Gebrauch mahlen oder reiben. So bleibt das Aroma erhalten.
  • Wenn möglich erst kurz vor dem Verzehr zur Mahlzeit geben. Wenn sie heiß werden, oder gar brennen, werden sie bitter.
  • Auf fertige Gewürzmischungen besser verzichten. Sie enthalten oft Zusatzstoffe (Salz, Zucker und Geschmacksverstärker). Der Anteil der Gewürze ist eher gering.
  • Mit Nelken gespickte Früchte verströmen weihnachtlichen Duft in der ganzen Wohnung.



Vorsicht: Weihnachtsgebäck oft nichts für Allergiker
Manche Gewürze oder Nüsse sind gefährlich
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(dgk) Nahrungsmittelallergiker sehen schweren Zeiten entgegen. Zur Weihnachtszeit locken Lebkuchen, Marzipan, Printen und Co. und verführen zum Naschen. Doch bei Plätzchen, in dem Nüsse und Gewürze enthalten sind, ist Vorsicht angesagt. Wissenschaftler haben festgestellt, dass solches Gebäck gefährliche Allergien auslösen kann: Ein Biss in eine Mandelprinte, und schon fängt es bei vielen Allergikern im Mund an zu kribbeln, die Lippen werden rot, der Hals kann anschwellen. Der Griff zum bunten Teller kann bei einigen Menschen zudem Hautreaktionen, Durchfall, Atemnot oder sogar Kreislaufkollaps zur Folge haben.

Mediziner warnen daher Allergiker vor allem vor Zutaten wie Koriander, Muskat und Gewürznelken. Auch Nüsse, wie Hasel- oder Pekannüsse, sind hochallergen. Wer auf Nüsse und Mandel allergisch reagiert, sollte daran denken, dass Marzipan Mandeln und Pistazien enthält und Nugat aus Haselnüssen oder Mandeln hergestellt wird.

Übrigens können auch viele Pollenallergiker durch bestimmte Weihnachtskekse allergische Reaktionen bekommen. Verantwortlich dafür sind die so genannten Kreuzallergien. Die Pollenallergene gleichen in ihrer Struktur bestimmten Eiweißen in Nahrungsmitteln. Kreuzallergien können bei Erlen-, Birken- und Haselpollen- Allergiker durch den Verzehr von Mandeln, Hasel- oder Walnüssen und Nougat entstehen. Auf bestimmte Weihnachtsgewürze wie Anis, Zimt oder Koriander können Beifuß-Allergiker reagieren und bei einer Gräser-Allergie können Kreuzreaktionen mit Weizenmehl oder Erdnüssen auftreten.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie auch im Ratgeber aus Ihrer Apotheke / Ausgabe 12B/2003, der am 15. Dezember 2003 erscheint. Das Apothekenmagazin liegt in vielen Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.


Ski und Rodel gut
Übung macht den Meister und schützt vor Gipsbeinen
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(dgk) Es wird kälter, die Vorfreude auf Sonnenschein, weiße Pisten und Pulverschnee steigt: Bald beginnt wieder die Skisaison. Ob Langlauf, Abfahrt, Rodeln oder Snowboarden: Bewegung an der frischen Luft ist gesund. Ungeübte jedoch fallen schneller auf die Nase und werden so zur Gipsfigur. Wer fit in den Schnee startet, senkt sein Verletzungsrisiko erheblich.

Etwa vier Millionen Deutsche tummeln sich jährlich auf den Pisten. Die wenigsten Skisportler machen sich jedoch Gedanken darüber, dass Skifahren auch Risiken mit sich bringt: Ungefähr 60.000 Wintersportler mussten nach Angaben der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU Ski) in Düsseldorf allein in der Saison 2000/2001 verarztet werden. Das Verletzungsrisiko bei Anfängern liegt dabei sechs Mal höher als bei erfahrenen Skifahrern. Viele der Verletzungen durch Unfälle beim Wintersport könnten vermieden werden, wenn man sich für den Urlaub fit macht.
Wichtig bei der Vorbereitung des Skiurlaubs ist daher nicht nur die Wahl des Skigebiets, sondern auch ein gezieltes Sportprogramm vor dem Urlaub. Damit beginnt man nach Ansicht von Sportmedizinern am besten mindestens drei Monate vorher. Noch besser ist es natür-lich, das ganze Jahr über Sport zu treiben.

Als Vorbereitung für den Skiurlaub sind viele Sportarten geeignet. Vor allem Kondition, Kraft und Koordinierung sollten trainiert werden. Im Mittelpunkt steht dabei die beim Skifahren besonders beanspruchte Muskulatur: Das sind Gesäß-, Oberschenkel-, Waden- und Hüftmuskulatur sowie Arm- und Schultermuskulatur.
Gut geeignet sind neben Joggen, Fahrradfahren und Schwimmen nahezu alle Trendsportarten wie Mountainbiking, Inlineskating, Wellenreiten oder Windsurfen. Skigymnastik-Kurse oder Body-Work-Out-Programme mit professionellen Trainern werden von Sportvereinen, Universitäten und Fitness-Centern angeboten. Wer lieber zu Hause trainiert, sollte sich entweder ein Skigymnastik-Video besorgen oder sich die passenden Übungen aus Fachbüchern oder dem Internet heraussuchen.

Einfache Übungen für zuhause: Kräftigungs- und Dehnübungen. Als Kraftübungen sind einfache Kniebeugen und Liegestütz möglich, ebenfalls helfen unterschiedliche Beuge-Übungen, einbeinig, zweibeinig, mit Handhanteln, barfuss oder mit Schuhen, mit offenen oder geschlossenen Augen und auf verschiedenem Untergrund.

Für den Urlaubsort gilt: Übertreiben Sie es nicht sofort. Zwei kürzere Streckeneinheiten auf den Brettern am Morgen und Nachmittag sind besser, als gleich durchgehend zu "powern". Die meisten Knieverletzungen passieren am dritten Tag, weil die muskuläre Übermüdung zu Koordinationsproblemen führen kann. Daher spätestens nach drei Tagen Skivergnügen einen Erholungstag einlegen. Denn: Fehlende Pausentage und auch lange Zechabende beim Après-Ski zählen zu den häufigsten Unfallursachen im Skisport.


Skifahrer: Vorsicht Sonne!
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(dgk) Im Winter muss die Haut anders vor der Sonne geschützt werden als im Sommer. Denn die Wintersonne hat es in sich, vor allem, wenn sie von Schnee und Eis noch reflektiert wird.

Die Wintersonne kann im ungeschützten Gesicht schnell Verbrennungen verursachen, gerade wenn man sich in Höhenlagen aufhält. Die Kälte kann darüber hinaus über das Gefühl für einen möglichen Sonnenbrand hinwegtäuschen. Sonnencreme allein genügt nicht. Die Haut muss nicht nur vor UVA- und UVB- Strahlen geschützt werden, sondern auch vor Kälte.
Sonnenschutz-Produkte und andere Hautcremes für Wintersportler sollten daher wasserarm und dafür sehr fetthaltig sein. Denn der hohe Wasseranteil in den Cremes, Lotionen oder Gels kann frieren und somit die Haut schädigen. Außerdem produziert die Haut bei extremer Kälte kaum eigenes Fett und kann deshalb eine Extraportion gut vertragen. Produkte mit geringem oder ohne Wasseranteil sind Lipogele, Fettpasten mit hohem Anteil an Mikropigmenten und breite Fettstifte. Auch wasserarme Wasser-in-Öl-Cremes und Liposomenprodukte ohne Wasseranteil sind geeignet.
Obwohl die Sonneneinstrahlung im Winter deutlich schwächer ist als im Sommer, sollten Präparate mit hohem Lichtschutzfaktor und UVA-Schutz gewählt werden. Denn Schnee und Höhenlage im Gebirge intensivieren die Strahlung: Pro 1.000 Höhenmeter erhöht sich die UVB-Strahlung um etwa 20 Prozent, und die Reflektion durch Schnee kann die Einwirkung um bis zu 90 Prozent verstärken. Besonders wichtig ist die regelmäßige Pflege der Lippen mit einem Produkt mit hohem Lichtschutzfaktor.

Skifahrer: Vorsicht Sonne!

Bei schönem Wetter sollten Skifahrer unbedingt eine Sonnenbrille tragen. Das gilt auch für Autofahrer. Besonders bei Schnee und gleichzeitig starker Sonneneinstrahlung besteht sonst das Risiko einer so genannten Schneeblindheit. Die durch den Schnee stark erhöhte Lichtreflexion kann die Netzhaut ausbleichen. Dadurch wird die Umstellung der Augen von hell auf dunkel erschwert und die Sehkraft gemindert. Vor allem im Gebirge ist eine hochwertige Sonnenbrille mit ausreichendem UV-Schutz ein Muss, da dort die ultraviolette Strahlung um ein Vielfaches höher ist. Schmerzhafte Folgen der brillenlosen Fahrt sind Lidkrämpfe, Tränenfluss und gerötete Bindehäute, im schlimmsten Fall kann die Hornhaut des Auges geschädigt werden.
Dabei aber Hände weg von billigen Sonnenbrillen. Sie bieten keinen ausreichenden Schutz. Vielmehr bewirken die dunklen Gläser das Öffnen der Pupille, so dass die schädlichen UV-Strahlen erst recht ins Auge gelangen.
Außerdem: Wer ständig in die Sonne blinzelt, riskiert Falten. Eine Brille mit UV- Schutz-Gläsern schützt auch vor Krähenfüßen, die durch häufiges Zusammenkneifen der Augen entstehen.

Foto: MEV


MELDUNGEN
Eine Mittelohrentzündung kann gefährlich werden
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(dgk) 60 Prozent aller Kinder erkranken bis zu ihrem sechsten Lebensjahr mindestens einmal an akuter Mittelohrentzündung. Die Folge sind meist heftige Schmerzen - aber nicht nur das: Wird die Erkrankung chronisch, leidet das Hörvermögen beinahe zwangsläufig. Schwerhörigkeit ist oft die Folge, schreibt der "Ratgeber aus Ihrer Apotheke".

Oft entstehen die schmerzhaften Mittelohrentzündungen im Zuge von Erkältungen, Grippe und anderen Infektionen. Viele verschiedene Viren und Bakterien sind Urasche dafür. Die Betroffenen klagen dann über Schmerzen im Ohr, gefolgt von hohem Fieber. Säuglinge und Kleinkinder greifen sich häufig ans Ohr, weinen viel, schlafen und essen schlecht. Das Hörvermögen ist ebenfalls beeinträchtigt, weil die gebildete Flüssigkeit eine Weiterleitung des Schalls behindert.
Bereits beim ersten Verdacht auf eine Mittelohrentzündung gehört der kleine Patient schnellstmöglich zum Kinderarzt. Denn eine frühzeitige und gezielte Therapie ist unerlässlich, damit die Erkrankung nicht verschleppt wird. Im Normalfall heilt eine Mittelohrentzündung innerhalb von sieben bis zehn Tagen aus.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie im Ratgeber aus Ihrer Apotheke / Ausgabe 1A/2004, der am 1. Januar 2004 erscheint. Das Apothekenmagazin liegt in vielen Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.


Neue Service-Hotline zum Thema Glaukom
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(dgk) Gibt es moderne Diagnosemöglichkeiten oder neuartige Medikamente zur Behandlung des Grünen Stars? Wann muss ich mich operieren lassen? Diese und andere Fragen werden bei der Telefon-Hotline zum Thema Glaukom beantwortet.
Die neue Service-Hotline des Selbsthilfeverbandes Initiative Glaukom in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Grünen Kreuz e.V. startete bereits am 8. Oktober, mit bislang großer Resonanz. Augenärzte aus dem gesamten Bundesgebiet stehen als Experten zur Verfügung. Zu erreichen ist das Beratungstelefon auch weiterhin an jedem zweiten und vierten Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0 800 / 011 21 18 (Termine: 10. Dezember, 14. und 28. Januar)

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Ingolf Dürr vom Deutschen Grünen Kreuz e.V. unter der Telefonnummer 0 64 21 / 293 - 174 , e-mail ingolf.duerr(à)kilian.de zur Verfügung.


Einbrecher scheitern zunehmend an Sicherheitstechnik
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(dgk) 2002 wurden mehr als 130.000 Wohnungseinbrüche in Deutschland registriert. Häufig nutzen Einbrecher die Gunst der Dunkelheit am Abend oder in der Nacht. Mehr als ein Drittel der Wohnungseinbrüche werden aber sogar tagsüber begangen. Wie im Programm Polizeilicher Kriminalprävention (ProPK), einer länderübergreifenden Einrichtung polizeilicher Präventionsarbeit mitgeteilt wird, ist der Beuteschaden bei Wohnungseinbrüchen im Jahr 2002 auf gesamt 328,2 Millionen Euro angestiegen. In dieser Summe sind die Schäden durch Vandalismus und gewaltsames Aufbrechen nicht eingerechnet.
Der Beuteschaden könnte aber auch noch größer sein, wenn Wohnungseinbrecher nicht zunehmend an wirkungsvoller Sicherungstechnik scheitern würden. Wie ProPK mitteilt, ist der Anteil der verhinderten Wohnungseinbrüche in den letzten zehn Jahren stetig gestiegen, von 28,3 Prozent in 1993 auf 34,6 Prozent in 2002.

Zu den grundsätzlichen Schutzvorkehrungen gegen Einbruch zählt das sorgfältige Schließen von Fenstern und Türen beim Verlassen der Wohnung, insbesondere von Terrassen- und Balkontüren. Eingangstüren, vor allem Kellereingänge sollten zusätzlich gesichert werden. Auf dem Weg zum Ziel lassen sich Einbrecher allerdings auch von verschlossenen Türen und Fenstern nicht ungedingt aufhalten, diese werden häufig einfach aufgehebelt. Im Wohnungsinneren könnte ein Haussicherheitssystem, das ungebetene Gäste mit einem Bewegungsmelder empfängt und umgehend Alarm meldet, für zusätzliche Sicherheit sorgen. Die unmittelbare Alarmierung vor Ort verbunden mit der Weiterleitung des Alarmes lässt mögliche Täter in den meisten Fällen von Ihrem Vorhaben abkommen.

Die Aktion Haussicherheit mit System stellt eine Schutzkarte zur Verfügung, die über grundsätzliche Maßnahmen der Risikominderung im Wohnbereich informiert. Diese Schutzkarte kann unter dem Stichwort Haussicherheit gegen Einsendung eines mit 1,44 € frankierten und rückadressierten DIN-A5-Umschlages bei

Deutsches Grünes Kreuz e.V.

Schuhmarkt 4
35037 Marburg

angefordert werden.


Regelmäßige Zuckerkontrolle auch für Typ-2-Diabetiker wichtig
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(dgk) Nicht nur Insulin spritzende Diabetiker sollten regelmäßige Blutzuckermessungen durchführen, sondern auch diejenigen Typ 2-Diabetiker, die mit "Zuckertabletten" behandelt werden. Darauf weist Prof. Dr. med. Andreas Pfützner von der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg hin. Zwar sei nicht der gleiche intensive Aufwand nötig wie bei der Feinabstimmung von Insulin zur aufgenommenen Kohlenhydratmenge wie bei Insulinpflichtigen, aber ein "ordentliches Blutzuckerprofil" in regelmäßigen Intervallen könne jedem Typ 2- Diabetiker helfen, seinen Körper besser kennen zu lernen. Dies verschaffe Gewissheit, welche Nahrungsmittel der einzelne Patient gut verarbeitet und ob seine aktuelle Diabetestherapie noch angemessen ist. Zu einem "ordentlichen Blutzuckerprofil" gehöre nach Ansicht von Pfützner an dem betreffenden Tag jeweils vor und zwei Stunden nach den Mahlzeiten sowie vor dem Zubettgehen zu messen.

Bei der Blutzuckermessung wird der Zucker beziehungsweise Glukose-Gehalt des Blutserums, der so genannte Blutzuckerspiegel, ermittelt. Er wird in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben. Normalerweise liegt er etwa zwischen 70 und 110 mg/dl bzw. 3,9 und 5,5 mmol/l. "Bei den Messungen kommt es leider immer wieder vor, dass besonders älteren Diabetikern Fehler beim Ablesen unterlaufen", warnt Dr. Dietmar Krause vom Deutschen Grünen Kreuz e. V. in Marburg. Damit die Maßangaben nicht verwechselt oder die Kommastellen falsch gelesen werden, sei eine gute Einweisung in die Messgeräte durch den Arzt oder Apotheker notwendig. Außerdem sollten vor allem ältere Typ-2-Diabetiker und solche mit Sehschwächen beim Kauf eines Blutzuckermessgerätes auf ein möglichst großes LCD-Display achten. Neben dem aktuellen Blutzuckerwert sollten weiterhin Datum und Uhrzeit auf der Anzeige erscheinen. Dass seien wichtige Informationen, die in jedes Kontrollheft gehören und sowohl Arzt als auch Patient Details für die Beobachtung des Diabetes liefern.


AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
Musik macht schlau
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(dgk) Musiker haben "mehr" im Hirn. Dieses "mehr" bezieht sich auf die graue Substanz in bestimmten Regionen des Gehirns, die für das Sehen, Hören und für die Kontrolle und Umsetzung von Bewegungen verantwortlich sind. Das haben Dr. Christian Gaser von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Prof. Dr. Gottfried Schlaug von der Harvard Medical School in Boston (USA) herausgefunden. Dr. Gaser, der an der Klinik für Psychiatrie der Uni Jena forscht, hat gemeinsam mit dem Bostoner Kollegen in einer Studie die Hirne von Profimusikern mit denen von Amateuren und Nichtmusikern "unter die Lupe genommen". Die Ergebnisse sind jetzt in der renommierten Fachzeitschrift "Journal of Neuroscience" (Okt. 2003 Vol. 23(27), S. 9240-9245) erschienen.

Mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) wurden dreidimensionale Aufnahmen des Gehirns angefertigt und mit einer neuartigen Methode Ebene für Ebene untersucht. So wollten die Wissenschaftler klären, ob die Hirnstrukturen von musikalischen Menschen von Geburt an anders sind und sie deshalb Musiker werden oder ob sich die Unterschiede in den Hirnstrukturen erst durch musikalisches Training entwickeln.

Die Ergebnisse der Studie scheinen die Hypothese zu unterstützen, dass sich die Unterschiede durch das Erlernen und Üben der musikalischen Fähigkeiten entstehen. Obwohl vieles dafür spricht, dass das Training von Kindesbeinen an das "Mehr an grauer Hirnmasse" bewirkt, steht ein eindeutiger Beweis noch aus. Den soll eine weitere Studie erbringen.

Seit diesem Jahr "schauen" die Forscher um Prof. Schlaug regelmäßig in die Köpfe von heute fünf- bis siebenjährigen amerikanischen Schulkindern. Um den Trainingseffekt direkt nachzuweisen, werden die Kinder vom Beginn ihrer musikalischen Ausbildung an für mindestens drei Jahre begleitet. Eine Testgruppe erlernt dabei ein Instrument zu spielen, eine weitere Gruppe erhält einen speziellen Musikunterricht, ohne jedoch am Instrument zu trainieren, und eine dritte Gruppe nimmt lediglich am Musikunterricht in der Schule teil. Bei diesen Untersuchungen kommt die von Dr. Gaser entwickelte deformationsbasierte Morphometrie zum Einsatz, die kleinste Änderungen in den diesbezüglich interessanten Hirnregionen im Zeitverlauf nachweisen kann.


NACHRICHTEN AUS DEM DEUTSCHEN DIABETES-FORSCHUNGSINSTITUT (DDFI)
Blutzuckereinstellung beeinflusst entscheidend das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
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(dgk/DDFI) Bei Typ 1 Diabetikern ist von einem etwa zehnfach höherem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Vergleich zu Nichtdiabetikern auszugehen. Gesicherte Daten lagen diesbezüglich bisher aber nicht vor. Auch war nicht eindeutig geklärt, ob die Blutzuckereinstellung hierbei eine Rolle spielt.

In der bislang ersten großen, unabhängigen Studie zur Therapie des Diabetes mellitus (Diabetes Control and Complications Trial-DCCT, 1983 bis 1993 vom National Institute of Diabetes and Digetive and Kidney Disease) konnte gezeigt werden, dass durch eine intensivierte Insulintherapie Komplikationen der kleinen Blutgefäße und der Nerven um 35 bis 76 Prozent im Vergleich zur konventionellen Insulintherapie gesenkt werden können. Das Neuauftreten von Herz-Kreislauf- Erkrankungen war aber erstaunlicherweise in beiden untersuchten Gruppen gleich. Nach Beendigung dieser ersten Studie wurden die Patienten innerhalb einer zweiten Studie (Diabetes Interventions and Complications study - EDIER) weiter beobachtet.
Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine erhielt eine intensivierte Therapie oder wurde auf diese Methode umgestellt. Die Kontrollgruppe wurde hingegen konventi-onell mit zwei Dosen Mischinsulin behandelt. Bei 1.441 Studienteilnehmern wurde ein Jahr nach Abschluss der ersten Studie und bei den verbliebenen 1.229 Probanden sechs Jahre später das Verhältnis der inneren und mittleren Gefäßwanddicke, die Intima-Media-Dicke, der Halsschlagader mittels Ultraschall untersucht. Während es nach einem Jahr keine signifikanten Unterschiede zwischen Diabetikern und Nicht-Diabetikern gab, wurden nach sechs Jahren bei den intensiviert behandelten Diabetikern nur geringfügige Veränderungen, bei den konventionell therapierten Diabetikern jedoch bedeutende Gefäßwandverdickungen festgestellt.

Zusammenfassung


Abschließend kann gefolgert werden, dass die Intima-Media-Dicke nach sechs Jahren von dem durchschnittlichen HbA1c-Wert (Langzeitblutzucker) abhängig ist. Zudem zeigte sich deutlich, dass die Vorteile der intensivierten Insulintherapie mit dem Lebensalter zunehmen und sich eine bessere Blutzuckereinstellung über eine längere Beobachtungszeit hinweg günstig auf die hirnversorgenden Gefäße auswirken kann.
Dass nach einem Jahr keine Unterschiede in der Verdickung der Halsschlagadern festgestellt werden konnten, begründen die Autoren mit dem sehr langsamen Fortschreiten des Prozesses der Arteriosklerose und der Teilnehmerzusammensetzung der ersten Studie, die aus vorwiegend jungen Patienten bestand.

Kommentar


Es muss angemerkt werden, dass zwar ein Zusammenhang zwischen der Intima- Media-Dicke und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht; eine Beziehung zwischen dem Fortschreiten der Gefäßwanddicke und dem Auftreten von vor allem Herzinfarkt und Schlaganfall jedoch bisher nicht eindeutig gezeigt werden konnte.
Ansonsten decken sich die Ergebnisse dieser Veröffentlichung mit den Resultaten von früheren, kleineren Studien. Es muss davon ausgegangen werden, dass eine gute Blutzuckereinstellung das Fortschreiten von Gefäßwandveränderungen verzögert. Es darf dabei aber nicht vergessen werden, dass neben der guten Blutzuckereinstellung auch die anderen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung, Eiweißausscheidung im Urin und Rauchen entscheidende ursächliche Mechanismen von großer Wichtigkeit sind.

Informationen finden Sie im Internet unter

www.diabetes-deutschland.de

Für Rückfragen zu dieser Presseinformation wenden Sie sich bitte an:

Prof. Dr. med. Werner A. Scherbaum

Deutsches Diabetes-Forschungsinstitut an der

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Auf'm Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf

Telefon: 02 11 / 33 82 - 2 00, Fax: 02 11 / 33 69 103


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