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Hoch dosiertes Vitamin C minimiert Gicht-Risiko
Hoch dosiertes Vitamin C minimiert das Gicht-Risiko bei Männern. Foto: Stockbyte

Gicht ist eine der am weitesten verbreiteten entzündlichen Krankheiten bei erwachsenen Männern. Eine neue Studie ermittelte, dass sehr hoch dosiertes Vitamin C das Risiko für Gicht bei Männern um bis zu 45 Prozent senken kann. Die beste Prävention lieferte eine Dosis von mindestens 1.500 mg des Vitamins.

Wirkungsweise

Die Forscher stellten fest, dass Vitamin C vor Gicht schützen kann, indem es den Spiegel der Gicht verursachenden Harnsäure im Blut senkt und damit die Bildung von Harnsäurekristallen verhindert. Dies wird durch einen Einfluss von Vitamin C auf die Resorption der Harnsäure über die Nieren erreicht. Dadurch wird die Geschwindigkeit erhöht, mit der die Nieren gegen entzündliche Prozesse schützen können, was direkt und indirekt zur Reduktion des Gichtrisikos führt, so die Forscher.

"Diese Daten deuten darauf hin, dass eine Ergänzung mit Vitamin C eng mit einer Verringerung des Gichtrisikos verbunden ist", schrieben die Forscher und kamen zu dem Schluss, dass "eine Erhöhung der Zufuhr an Vitamin C bei der Prävention von Gicht helfen [...] kann".

Einzelheiten der Studie

Nach der Studie, die in der Ausgabe des Archives of Internal Medicine vom 9. März 2009 publiziert wurde, senkt sich das Risiko für Gicht bei Männern mit jeder Steigerung der täglichen Dosis an Vitamin C um 500 Milligramm jeweils um 17 Prozent.

Bei Männern mit einer Vitamin-C-Zufuhr von mindestens 1.500 mg pro Tag konnte eine Reduktion des Gichtrisikos um 45 Prozent beobachtet werden,  (laut Studie mit 46.994 Probanden, Boston University School of Medicine).

"Die Studie bietet die ersten klaren Beweise zur umgekehrten Beziehung zwischen der Ergänzung mit Vitamin C und dem Risiko, an Gicht zu erkranken", schrieben die Forscher in der von Hyon Choi geleiteten Studie.

"Angesichts des guten allgemeinen Sicherheits-Profils von Vitamin C, vor allem in den hier erforschten Dosisbereichen (bis zu 2.000 mg), kann die Ergänzung mit Vitamin C eine nützliche Option in der Prävention von Gicht darstellen", sagte Choi.

Die Autoren der Studie bewerteten die Vitamin-C-Aufnahme aus der Nahrung und die Ergänzung für bei den Probanden mit einem Diät-Fragebogen über einen Zeitraum von vier Jahren zwischen 1986 und 2006. Während der folgenden Beobachtungszeit von 20 Jahren wurden 1.317 Fälle von Gicht dokumentiert.

Die Forscher berechneten, dass Männer mit einer Vitamin-C-Zufuhr von 500 bis 999 Milligramm pro Tag im Vergleich zu Männern mit einer täglichen Dosis von 250 mg ein um 17 Prozent erniedrigtes Gichtrisiko hatten. Männer, die 1.000 bis 1.499 mg einnahmen, konnten mit einer Reduktion des Risikos um 34 Prozent rechnen und Männer mit einer Zufuhr an Vitamin von mehr als 1.500 mg Zufuhr sogar mit einer Reduktion des Gichtrisikos um 45 Prozent. Auch Männer, die Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel in Dosen von über 1.000 bzw. über 1.500 mg einnahmen, profitierten von der präventiven Wirkung und einer Reduktion des Gichtrisikos um 34 bzw. 45 Prozent.

Gicht ist eine Krankheit die durch eine Störung im Harnsäure-Stoffwechsel verursacht wird. Bei einem Gichtanfall entstehen im Körper schmerzhafte Harnsäurekristalle. Nach Angaben des US-amerikanischen Instituts für Arthritis, Muskel-Skelett- und Hautkrankheiten betrifft Gicht im Durchschnitt 8,4 von 1.000 Personen und ist am häufigsten bei Männern im Alter von 40 Jahren zu finden.

Quelle:
"Vitamin C Intake and the Risk of Gout in Men: A Prospective Study." (2009), Choi, H.K., Gao, X. & Curhan, G., Arch Intern Med, 169(5), 502-507.

 

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