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Gesundheitsinformationen zu:
Diagnostik, Frühe Erkennung erhöht Heilungschancen, Kennen Sie Ihren PSI-Faktor?, Parodontalstatus schafft Klarheit, Bakterientest – Basis für ergänzende Therapie
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Diagnostik

Frühe Erkennung erhöht Heilungschancen

Je früher eine Parodontitis erkannt wird, desto besser sind die Chancen, die Erkrankung zu stoppen. Wird bereits eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis), die Vorstufe eine Parodontitis, frühzeitig erkannt, kann der Zahnarzt mit einfachen Mitteln relativ schnell eine Heilung der Entzündung herbeiführen. Auch bei einer bereits bestehenden Parodontitis ist eine frühzeitige Diagnose wichtig. Denn je weiter die Erkrankung voranschreitet, desto schwieriger ist auch die Behandlung. Deshalb sind die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen durch den Zahnarzt so wichtig.


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Patientengespräch
Fotoquelle: Dexcel Pharma GmbH

Kennen Sie Ihren PSI-Faktor?

Bei der zahnärztlichen Kontrolle lässt sich mithilfe des Parodontalen Screening Index’ (PSI) leicht und in einem sehr frühen Stadium feststellen, ob eine Parodontitis vorliegt. Mit einem speziellen Messinstrument, der Parodontalsonde, kann der Zahnarzt weitgehend schmerzfrei Rauigkeiten auf der Zahnoberfläche erfassen, die Blutungsneigung des Zahnfleischs feststellen und die Tiefe von Zahnfleischtaschen messen. Bei dieser Methode wird das Gebiss in sechs verschiedene Abschnitte eingeteilt und jeder Zahn systematisch untersucht. Die Befunde sind in Codes von 0 bis 4 zusammengefasst. Code 0 bedeutet, dass das Zahnfleisch gesund ist. Bei Code 1 und 2 liegt eine Zahnfleischentzündung vor. Code 3 und 4 stehen für flache und tiefe Zahnfleischtaschen und deuten somit auf mittelschwere und schwere Formen der Parodontitis hin. Für jeden der sechs Abschnitte ist jeweils der höchste Code maßgebend. Der PSI ist eine Kassenleistung und wird alle zwei Jahre von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.


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Parodontalstatus schafft Klarheit

Zeigt der PSI parodontale Probleme, erfolgt eine gründliche Untersuchung des Zahnhalteapparates, der sogenannte Parodontalstatus. Dabei werden auch Röntgenbilder angefertigt, die zeigen, ob und wie weit sich der Kieferknochen zurückgebildet hat. Die Untersuchung klärt, welche Form der Parodontitis letztendlich vorliegt. Aufgrund der Diagnose kann dann eine entsprechende Behandlung eingleitet werden.


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Bakterientest – Basis für ergänzende Therapie

Ergibt die zahnärztliche Untersuchung eine besonders schwere Form der Parodontitis, kann zusätzlich ein Bakterientest durchgeführt werden, die sogenannte mikrobiologische Diagnostik. Dieser Test zeigt, ob in den Zahnfleischtaschen resistente Keime oder ungünstige Bakterienkombinationen vorhanden sind. Ist dies der Fall, kann zusätzlich eine gezielte Antibiotika-Therapie oder die Desinfektion der Zahnfleischtaschen beispielsweise mit Chlorhexidin erforderlich sein. Der Bakterientest wird ebenfalls bei mittelschweren bis schweren Parodontitis-Formen durchgeführt, wenn gleichzeitig Allgemeinerkrankungen oder eine Schwächung der Immunabwehr des Körpers vorliegt.

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