DGK e.V. -Deutsches Grünes Kreuz, die DGK-Kampagne 'Lobby für das Kind' informiert:Tipp der Woche vom 25. September 2006: Pneumokokken sind 'vielseitig' !
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www.agmk.de
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www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
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'Lobby für das Kind' informiert:
Tipp der Woche vom 25. September 2006

Pneumokokken sind „vielseitig“

Bei der Pneumonie (Lungenentzündung), der häufigsten Form einer Pneumokokkeninfektion bei älteren Menschen, beginnt die Erkrankung mit hohem Fieber und Schüttelfrost. Die Patienten leiden unter Husten und Schmerzen beim Atmen. Allerdings können auch Säuglinge daran erkranken, bei ihnen stehen unspezifische Symptome wie Trinkschwäche, Schnupfen, Husten, Fieber oder auch eine niedrige Körpertemperatur im Vordergrund.

Eine Otitis media (Mittelohrentzündung) verursacht den Kindern starke Ohrenschmerzen und Fieber, es kann zum Einreißen des Trommelfelles und eitrigem Ausfluss aus dem Gehörgang kommen. Manche Kinder leiden wiederholt darunter. Die Impfung mit dem Konjugatimpfstoff bietet auch in einem gewissen Maße Schutz vor einer Otitis media. Natürlich verhindert diese Impfung keine Infektion mit anderen Erregern einer Mittelohrentzündung.

Eine Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) begleiten Fieber und Kopfschmerzen, die Nebenhöhlen sind vereitert. Im schlimmsten Fall kann es bei der Mittelohrentzündung oder Nebenhöhlenentzündung zur Knochenvereiterung und zum Durchbruch in die Schädelhöhle kommen.

Der Sepsis (Hirnhautentzündung) kann eine Erkältung mit Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung vorausgegangen sein. Sie kann aber auch ohne vorherige Symptome schleichend oder sehr akut beginnen. Bei der akuten Form fängt die Krankheit plötzlich mit hohem Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit an. Die Patienten erbrechen, leiden unter Bewusstseinsstörungen, Krampfanfällen, der Kreislauf versagt.

Die Pneumokokkenimpfung ist für folgende gefährdete Personengruppen empfohlen: alle Kinder bis zwei Jahre, chronisch Kranke jeden Alters (z. B. Diabetiker und andere an Stoffwechselstörungen Erkrankte, Patienten mit Herz-, Lungen-, Nierenkrankheiten oder Immunstörungen sowie generell alle ab 60 Jahre). Für Kinder bis fünf Jahre gibt es einen speziell zusammengesetzten Impfstoff (Konjugatimpfstoff), alle anderen bekommen den Polysaccharidimpfstoff. Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren sollten beide Impfstoffe mit einem Mindestabstand von 2 Monaten bekommen.

 

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