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Ausgabe Juli 2014

Erneut Malariaerkrankungen in Ägypten / Computerprogramm hilft bei der Impfberatung

Die Malaria ist zurück in Ägypten. Seit Ende Mai 2014 sind in der Provinz Assuan, südlich von Luxor in der Stadt Edfu autochtone Malariafälle nachgewiesen worden. Bisher sind um die 20 Menschen an Malaria tertiana erkrankt, die jüngsten Fälle wurden in der zweiten Juniwoche gemeldet. Eigentlich galt Ägypten als malariafrei, das Land hatte die Erkrankung erfolgreich eliminiert. Die letzten bekannten Fälle vor dem jetzigen Ausbruch stammten aus dem Jahr 1998.

Die am westlichen Nilufer gelegene Großstadt Edfu wird wegen seiner Tempelanlagen gern von Touristen besucht.

Die Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) empfiehlt Reisenden in dieses Gebiet die Anwendung von Mückenschutzmaßnahmen (z. B. Repellents, schützende Kleidung und imprägnierte Moskitonetze). Bei Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt im südlichen Ägypten sollte auch an eine Malaria gedacht werden und gegebenenfalls ein Malariaausschluss erfolgen. Laut Auswärtigem Amt kann – nach Beratung bei einem Tropenmediziner  – je nach geplanter Reise darüber hinaus auch eine medikamentöse Malariaprophylaxe erwogen werden.

Malaria gehört hierzulande zu den häufig importierten Krankheiten. Im Jahr 2011 wurden insgesamt 562 Fälle gemeldet, 2012 waren es 547 Erkrankungen.

Kein Wunder: Die Deutschen gehören nach wie vor zu den „Reiseweltmeistern" und  auch „exotische“ Reiseziele erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Sie sind mit dem Flugzeug schnell und zu jeder Jahreszeit erreichbar.


Immer aktuell: IBERA - Impfberatung per Computer

Ärzte und Apotheker werden daher immer häufiger über die richtige Urlaubsvorbereitung befragt. Das Impfprogramm des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. IBERA unterstützt und ver­­ein­facht die Beratung. Es basiert auf den Daten von WHO, DTG, STIKO und Auswärtigem Amt. Alle wichtigen Informationen, zum Beispiel über Malariavor­kommen, Medikamente zur Malaria-Prophylaxe und -Stand-by-Therapie sowie zu empfohlenen Schutzimpfungen sind für jedes Reiseland abrufbar. Auch der Impfplan muss nicht mühsam von Hand geschrieben werden, sondern wird vom Computer für jedes Land und jede Reiseart (Pauschal-, Trekkingreise, Last minute) individuell erstellt. Der Impfstatus des Reisenden kann dabei berücksichtigt werden. Das Programm enthält zudem Hintergrundinformationen sowie verschiedene Vordrucke, zum Beispiel eine Einverständniserklärung, Daten-Erfassung für Reiseberatung, Impfanamnese und Abrechnungen nach GOÄ (IGEL-Leistungen).

Die online-Version von IBERA wird spätestens alle 14 Tage aktualisiert.

Hier können Sie die Demoversion nutzen bzw. das Programm bestellen.

 

Quellen:
(1) Auswärtiges Amt / Ägypten: Reise- und Sicherheitshinweise, Stand 08.07.2014
(2) Meldung der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) vom 25.06.14: Malariaausbruch in Ägypten – Empfehlungen für Reisende
(3) Epidemiologisches Bulletin 28. Oktober 2013 / Nr. 43: Reiseassoziierte Infektionskrankheiten Deutschland 2012 / Malaria

 

 

 

 

 

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