DGK e.V. -Altern in Würde, Demenz - Alzheimer - Verhaltensauffälligkeiten
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Verhaltensauffälligkeiten

Was sind Verhaltensauffälligkeiten?

Verhaltensauffälligkeiten zeigen sich in ganz unterschiedlicher Form, von sozialem Rückzug, Depression, gestörtem Schlaf-Wach-Rhythmus mit nächtlichen Schlafstörungen und Umherirren, Unruhe, ziellosem Umherwandern, Misstrauen oder Feindseligkeit und Aggression mit lautem Schreien und Schimpfen bis hin zu Wahnvorstellungen und Halluzinationen.

Unkontrollierte emotionale Reaktionen richten sich oft auch gegen die eigenen Angehörigen. Veränderungen im Verhalten sollte man sehr sorgfältig beobachten, denn sie sind oft Frühwarnzeichen einer dementiellen Erkrankung, lange bevor die ersten Ausfälle der geistigen Leistungsfähigkeit, der so genannten kognitiven Einbußen, zu Tage treten.

Oft sind die Angehörigen vollkommen schockiert von der Art und Weise, wie sich das Verhalten ihres Partners, ihrer Mutter oder ihres Vaters scheinbar plötzlich verändert. Sie vermuten böse Absichten und verstehen nicht, dass diese Veränderungen Ergebnis einer Gehirnerkrankung sind. In ihren Augen wird der alte Mensch zusehends absonderlicher. Viele Angehörige schieben das sich verändernde Verhalten auf das Alter des betroffenen Menschen, ohne zu wissen, dass es sich dabei um ein Krankheitsbild handelt.

Ein wenig beachtetes Krankheitsbild

Verhaltensauffälligkeiten sind im Zusammenhang mit Demenzerkrankungen sehr verbreitet. In der Medizin hat man solche Verhaltensauffälligkeiten beim älteren Menschen leider sehr lange unterschätzt: Die Symptome ergeben zusammengenommen ein eigenes Krankheitsbild, das in Deutschland noch nicht in dem Maße beachtet wird. In den USA hat sich hingegen bereits eine Bezeichnung dafür etabliert: "behavioral and psychological symptoms of dementia" (BPSD).

Die Symptome, welche unter dem Begriff BPSD zusammen gefasst sind, sind integraler Bestandteil des Krankheitsverlaufs einer Demenz und können zu schwerwiegenden Problemen für Patienten, ihre Familien und / oder professionelle Pfleger werden.

Diese Verhaltensänderungen können die ersten Anzeichen einer beginnenden Demenz sein. Aus diesem Grunde muss ein Arzt aufgesucht werden, wenn sich Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Er kann feststellen, ob sich hinter den Verhaltensauffälligkeiten eine Demenz entwickelt und eine entsprechende Therapie sowohl gegen die Demenz als auch gegen die Verhaltensstörungen einleiten. Je früher die Diagnose einer Demenz gestellt wird, um so besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.

Typische Symptome

Sehr unterschiedliche Symptome kennzeichnen das Krankheitsbild Verhaltensauffälligkeit. Sie sind je nach Persönlichkeit und Temperament des Kranken ausgeprägt: Unruhe, Wahn, Aggression, Wandern, Depression, Angst und ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus sind die häufigsten Symptome. Die neben stehenden Links führen Sie zu den typischen Erscheinungsformen.

 

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